Naturpfad

Der Jahnatalradweg ist ein Naturradweg und als solcher von besonderer Art. Wie kaum ein anderer "Radpfad" kommt man als RadlerIn aus freien Stücken in den Genuss einer herrlichen Auennatur. 

Wer besonders aufmerksam ist, wird am Wegesrand eine vielzahl seltener Pflanzen sehen können, falls man es mit der Zeit nicht so genau nimmt. Letztere soll übrigens abseitig liegen, auf den Bundesstraßen und der Bahnstrecke Chemnitz-Berlin. Hochgewachsene Buchen, Pappeln, herrlich ausladende Weiden, Eschen, Ahorn, Eichen und so weiter bieten wundervolle Blickpunkte. Idyllische Abschnitte sind die, zwischen welche hochgeschossene Bäume praktisch umfahren werden müssen, der Weg dann nur noch 30 Zentimeter breit ist. Der Autor ist die gesamte Strecke von Riesa bis Zschaitz/Baderitz bzw Döbeln/Gärtitz mit dem Rennrad mehrfach gefahren, ohne dabei Probleme zu haben. Im Winter und bei feuchter Witterung ist dies anders, einige Abschnitte sind dann rutschig und etwas matschig. Dann empfiehlt sich breitere Bereifung. Da es so gut wie keine Steigungen gibt, braucht man auch keine so großartigen Schaltungen oder Übersetzungen. Alle Abschnitte sind sehr gut ausgeschildert und Sitzgelegenheiten für eine Rast gibt es sehr viele. Der wohl schönste Flecken der Strecke ist mit Sicherheit Jahnishausen und sein Schlosspark. Dort kann wunderbar vom Stress des Alltags abschalten und entspannen...
Uwe Reinwardt
 
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